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Reisen und Trinkgelder ( Trinkgeld-Knigge, Bakschisch, Tip )

Von 20 Cent bis 20 Euro / Trinkgeld-Knigge von Bookatable für beliebte Urlaubsländer

Hamburg, Mai 2012 (w&p) – Das Essen im Restaurant war gut, der Service auch.

Besonders im Ausland stellt sich dann die Frage, wie viel Trinkgeld angemessen ist. Während Gäste in Deutschland mit fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrages richtig liegen, gilt dieser Grundsatz in vielen anderen Ländern nicht.

Andere Länder, andere Sitten...

Ein kleiner Überblick über Trinkgeldregeln in beliebten Reiseländern und was man in manchen Ländern falsch machen kann....

Wo Fallstricke für Urlauber lauern und in welchen Staaten bereits ein freundliches Lächeln als Dankeschön ausreicht, erläutert Europas Onlineportal für Tischreservierungen bookatable auf dem Online-Magazin der Touristik: Touristik-News.com

Trinkgeld in Asien kaum verbreitet

 

In zahlreichen asiatischen Staaten gilt Trinkgeld als unüblich und wird schlimmstenfalls sogar als Beleidigung empfunden. Japaner betrachten perfekten Service als Selbstverständlichkeit, die nicht extra honoriert werden muss. Ausnahmen betreffen die großen und westlich orientierten Touristenzentren wie Bangkok – wenn nicht bereits eine so genannte „Service Charge“ berechnet wurde. Wer dann zehn Prozent des Rechnungsbetrages gibt, ist auf der sicheren Seite.

Kein Muss ist Trinkgeld auch in Vietnam und Singapur

Thailand und Malaysia

Hier ist man schon sehr westlich eingestellt. Im Restaurant sind zehn Prozent angebracht.

Weniger als zehn Bath Trinkgeld gelten als Beleidigung.

 

Hier sollte man bedenken, dass bei einem Kurs von ca. 1:50 und einem sehr geringen Einkommen der Angestellten jedes Trinkgeld den Angehörigen hilft.

Üblicherweise werden Trinkgelder in eine gemeinsame Kasse gelegt und am Monatsende an alle Angestellten gleichmäßig verteilt. ( Quelle DTG-Media )

Japan

In Japan hat Trinkgeld keine Tradition und wird fernab internationaler Hotels oft als Beleidigung empfunden.


Wer in Japan guten Service anerkennen möchte, tut dies mit kleinen Geschenken oder ein bis zwei Dollar.

China

In China hat Trinkgeld keine Tradition und wird fernab internationaler Hotels oft als Beleidigung empfunden.

In Chinas Touristenzentren nimmt das Servicepersonal aber gerne zehn Prozent.

Das Zimmermädchen bekommt  zwei bis drei Yuan und der Reiseleiter einen Dollar.



Ägypten

Trinkgelder bei jeder Gelegenheit wichtig. Eigentlich kann man fast sagen, ohne läuft so gut wie garnichts.

Im Restaurant Ägyptens sind es 10 bis 15 Prozent. Im Taxi wird der Preis aufgerundet.

 


Zimmermädchen, Gepäckträger und andere Dienstleister freuen sich über ein kleines Trinkgeld von umgerechnet 50 Cent oder einem Euro.

Bitte beachten Sie, dass Ägypter mit Euro Münzen wenig anfangen können und diese so lange zusammensparen müssen, bis jemand ihnen diese gegen einen Euro - Schein tauscht.

In Nordafrika gehört Trinkgeld zum guten Ton


Eine lange Tradition hat das Bakschisch in nordafrikanischen Ländern. In Tunesien, Marokko erwarten Servicekräfte für sämtliche Dienstleistungen ein Bakschisch – also auch die Bedienung im Restaurant. Mit maximal zehn Prozent liegen Restaurantbesucher hier richtig.

Australien


Bis vor wenigen Jahren war Trinkgeld in Down Under unüblich. Mittlerweile wird guter Service wie hierzulande nach eigenem Ermessen belohnt.

Costa Rica

Einheimische geben kein Trinkgeld, weil Steuern und Service schon in der Rechnung enthalten sind.

Von Touristen wird aber des Öfteren eine Kleinigkeit erwartet. Zimmermädchen bekommen rund 200 Colones pro Nacht, Kofferträger 150 Colones pro Koffer

Unterschiedliche Gepflogenheiten in Europa

In Europa wiederum sind die Trinkgeldgewohnheiten von Land zu Land ganz unterschiedlich.

Österreich

Im Restaurant sind wie in Deutschland fünf bis zehn Prozent angebracht.

Im Hotel erhält der Kofferträger meist einen Euro pro Gepäckstück, das Zimmermädchen ein bis zwei Euro pro Tag.


Das Geld wird vor der Abreise direkt ans Personal übergeben.

Friseure und Taxifahrer bekommen fünf bis zehn Prozent "Schmattes" oder "Schmatt", wie es im Landesdialekt heißt.

Frankreich

Im Restaurant oder Café werden 10 bis 15 Prozent gegeben. "Le pourboire", wie der Franzose sagt, wird einfach auf dem Tisch liegen gelassen.


Im Hotel ist der Obolus keine Pflicht; der Gast kann aber etwas auf dem Nachttisch hinterlassen.


Der Taxifahrer erhält zehn Prozent.

Großbritannien und Irland

In Restaurants gibt man 10 bis 15 Prozent "tip", in Irland maximal zehn Prozent.
Ist auf der Rechnung bereits eine "service charge" aufgeführt, darf es weniger sein.

Wichtige Ausnahme:


Im Pub wird an der Bar kein Trinkgeld gegeben. Wer den Barkeeper belohnen möchte, bietet ihm einen Drink an.

Für Kofferträger im Hotel sollte der Gast rund ein Pfund locker machen und im Taxi aufrunden

Italien

Trinkgeld ist in der Gastronomie nicht üblich. Oft taucht auf der Rechnung ein "coperto", eine Art Grundgebühr für das Gedeck und das Brot auf.

Wer besonders zufrieden war, kann zusätzlich ein paar Münzen auf dem Tisch liegenlassen.

In Espressobars gibt es dafür Tellerchen oder Sparschweine auf der Theke.

Im Hotel sind fünf Euro pro Woche für das Zimmermädchen üblich.

Im Taxi ist Trinkgeld kein Muss; der Betrag kann aufgerundet werden.

Portugal und Spanien

In der Gastronomie sind 10 bis 15 Prozent Trinkgeld üblich.

Wenn der Kellner das Wechselgeld zurückbringt, lässt der Gast das Trinkgeld liegen.

Im Taxi wird auf die nächsten 50 Cent oder den vollen Euro aufgerundet.


es ist unhöflich...

 

Als äußerst unhöflich gilt es, Kleinstbeträge wie Zwei- oder Fünf-Cent-Stücke liegen zu lassen.

Türkei

In der Gastronomie sind zehn Prozent "Bakschisch" üblich.

Nichts geben gilt als unhöflich.

Für kleine Gefälligkeiten sollte man als Dankeschön eine Zigarette oder Ähnliches anbieten.
Im Hotel verhält es sich wie in Deutschland und Österreich.
Im Taxi sollte der Gast den Betrag nur aufrunden.

Keine ausgewiesenen Trinkgeld-Nationen sind hingegen die skandinavischen Länder
Norwegen, Dänemark und Finnland.

Anders ist es in Schweden:
Hier gelten zehn Prozent als angemessen – in gehobenen Restaurants darf es sogar ein wenig mehr sein. In Russland erwarten Kellner kein Trinkgeld – besonders in kleinen Restaurants. Gehobene Restaurants erheben meist von sich aus ein Service-Entgelt. Ähnliches gilt für die Schweiz.

In griechischen Restaurants sind zehn Prozent eine angemessene Größenordnung, in der kleinen Taverne um die Ecke reicht auch ein Aufrunden um gut einen Euro.

USA und Kanada

TOP als Bestandteil des Lohns

 

Der "Tip" von 15 bis 20 Prozent ist im Restaurant und beim Pizzaservice ein Muss, da er Bestandteil des Lohns ist.

Manchmal ist der Obolus schon auf der Rechnung ausgewiesen.

 

Der Kofferträger erhält einen kanadischen beziehungsweise ein bis zwei US-Dollar pro Gepäckstück, das Zimmermädchen ein bis zwei Dollar pro Nacht.

Im Taxi werden 15 Prozent gegeben.

Mexiko

Es ist üblich Hotelpersonal, Kofferträgern am Flughafen (etwa 1 USD je Koffer), Touristenführern, Parkeinweisern sowie Kellnern in Restaurants und Bars Trinkgeld zu geben, wobei letztere 10 bis 15 Prozent des Rechnungsbetrages erwarten.

Taxifahrer erhalten grundsätzlich kein Trinkgeld.

Quelle

Wilde & Partner Public Relations an Touristik-News.com 09.05.2012

Über Bookatable

Bookatable ist Europas größtes Onlineportal für Tisch-Reservierungen und bereits in 19 Ländern und neun Sprachen verfügbar. Auf Bookatable können Gäste rund um die Uhr kostenlos Restaurants in Echtzeit buchen und erhalten umgehend eine Bestätigung per E-Mail oder SMS. Bookatable gehört zur Livebookings Holding Ltd., dem weltweit führenden Online-Reservierungs- und Marketing-Service für Restaurants. Livebookings ist Partner von über 9.000 Restaurants in 23 Ländern und vermittelt monatlich mehr als eine Million Gäste. Auf Bookatable kann man sich die Restaurants nach Stadt, Küche oder Preis anzeigen lassen. Mit Hilfe der interaktiven Karte sind die beliebtesten Restaurants in einem bestimmten Gebiet schnell und einfach zu finden.

Erstveröffentlichung 11/2007 auf der DTG-Media Präsenz Divers-Travel-Guide mit Erfahrungswerten aus eigenen Pressereisen