Uruguay Tourismus Informationen
Uruguay Venezuela, Reiseführer zu den Touristik News
Allgemeine Reiseinformationen
Uruguay hat ca. 3,3 Mio. Einwohner, von denen mehr als die Hälfte in der Hauptstadt Montevideo leben. Das Inland ist sehr dünn besiedelt. Die meisten Touristen, vor allem aus Argentinien und Brasilien, zieht es an die Seebäder der Küste. Während der Hauptreisezeit sind die Hotels oft ausgebucht und verlangen Saisonzuschläge.
Geld / Kreditkarten: Internationale Kreditkarten werden allgemein akzeptiert. Der US-Dollar und der Euro sind als Zahlungsmittel anerkannt und können problemlos in den zahlreichen Wechselstuben (Casa de Cambio) zum aktuellen Kurs gegen die einheimische Währung (Peso) eingewechselt werden.
Reisen über Land / Straßenverkehr: Das Hauptverkehrsmittel ist der Autobus. Es gibt zahlreiche gute Busgesellschaften, die über moderne und klimatisierte Fahrzeuge für den Überlandverkehr verfügen. Nach Buenos Aires werden - neben Flugverbindungen - zwei- bis dreistündige Überfahrten in Schnellschiffen ("Buquebus") angeboten.
Die Autoanmietung für Fahrten in Uruguay ist unproblematisch (Voraussetzungen: deutscher Führerschein, Mindestalter 23 Jahre, internat. Kreditkarte). Für Uruguayer besteht keine PKW-Versicherungspflicht. Neben der Krankenversicherung ist deshalb auch eine Unfallversicherung und eine Kaskoversicherung sinnvoll. Bei einem Autounfall sollte die Polizei immer hinzugezogen werden. Allerdings ist sie bei Sachschäden nach uruguayischem Recht nicht zu einer Mitwirkung verpflichtet. Umsichtiges Fahren ist wegen der unkonventionellen und oft gefährlichen südamerikanischen Fahrweise wichtig. Nächtliche Überlandfahrten sollten aus Sicherheitsgründen vermieden werden.
Die Polizei führt Geschwindigkeitskontrollen durch und verhängt bei Überschreitung Geldstrafen.
Einreisebestimmungen
Reisedokumente / Visum
Deutsche Touristen benötigen bei Einreise mit Reisepass für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Einreisevisum.
Der deutsche Kinderausweis/Kinderreisepass wird anerkannt
Einreisezettel
An der Grenzstelle erhält der Einreisende einen Einreisezettel, der bei Ausreise wieder abgegeben werden muss. Dieser Einreisezettel ist sorgsam aufzubewahren, da eine Neuausstellung zeitaufwendig ist. Bei direkter Einreise, insbesondere aus einem Nachbarland, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass von den Grenzbeamten ein Einreisezettel ausgehändigt und der Reisepass mit Einreisestempel versehen wird, da ansonsten bei Verdacht auf einen illegalen Aufenthalt die Grenzbehörden die Ausreise verweigern und/oder eine Geldstrafe verhängen könnten. Ein Passverlust muss bei der nächsten Polizeidienststelle angezeigt werden. Diese Anzeige wird zur Ausstellung des neuen deutschen Passes und zur Ausreise aus Uruguay benötigt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.
Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Vor Drogenkonsum und -handel wird ausdrücklich gewarnt. Selbst für kleinste Mengen drohen mehrjährige Gefängnisstrafen, die in Uruguay verbüßt werden müssen. Keine "Gefälligkeitsmitnahme" von Päckchen, da Gefahr der Ausnutzung als Drogenkurier besteht.
Medizinische Hinweise
Impfschutz
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation ist eine gültige Impfung gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (www.who.int/ith/countries/en/index.html) gefordert.
Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Weitere Infektionskrankheiten
Brucellose, Echinokokkose, Chagas-Krankheit (in ländlichen Gebieten).
Medizinische Versorgung
Die allgemeine medizinische Versorgung ist in Montevideo gut und in den größeren Städten des Inlands ausreichend. In Montevideo gibt es Krankenhäuser und deutschsprachige Ärzte. Besondere gesundheitliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Eine internationale Krankenschutzversicherung, die auch einen evtl. Krankenambulanzflug nach Deutschland einschließt, sollte wegen der hohen Behandlungskosten abgeschlossen werden.
Quelle: Auswärtiges Amt - keine Haftung für Aktualität und Vollständigkeit
Bitte beachten Sie ggf. die Reisewarnungen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes auf unseren Seiten !
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