Sierra Leone Tourismus Informationen
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Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur: Reisen außerhalb Freetowns – vor allem in die größeren Städte Bo, Kenema, Makeni und über die Grenze bei Kambia nach Guinea – sind möglich. Reisen in das Landesinnere sollten wegen der während des Bürgerkrieges weitgehend zerstörten Infrastruktur nur nach sorgfältiger Planung und wenn möglich in Absprache mit einer der vielen in Sierra Leone vertretenen Hilfsorganisationen erfolgen – dies gilt insbesondere für die Regenzeit von Mai bis November.
Auch wenn der Wiederaufbau des Landes deutlich voranschreitet, sind die Auswirkungen des Bürgerkrieges immer noch allgegenwärtig.
Das rohstoffreiche Land (Diamanten, Bauxit, Rutil) gehört heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Weitgehend zerstört ist auch die touristische Infrastruktur an den landschaftlich schönen Stränden außerhalb Freetowns.
In Sierra Leone lebende Ausländer sind überwiegend für humanitäre Hilfsorganisationen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder im Auftrag kirchlicher und privater Entsendeorganisationen tätig.
Geld / Kreditkarten: Kreditkarten sind nicht verbreitet und werden auch in den größeren Hotels selten akzeptiert. Bargeldumtausch ist in den großen Hotels an der Rezeption möglich. Ansonsten kann Bargeld in den Banken und Wechselstuben in der Innenstadt umgetauscht werden.
Es können USD, britische Pfund und Euro umgetauscht werden, wobei die Mitnahme von USD vorzuziehen ist.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum: Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise nach Sierra Leone. Die Verlängerung im Lande ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Visum muss rechtzeitig vor der Reise bei der Botschaft von Sierra Leone in Bonn beantragt werden.
Reisedokumente: Für die Visaerteilung ist ein Reisepass erforderlich, deutsche Kinderausweise werden uneingeschränkt anerkannt.
Der Eintrag von Kindern im Pass miteinreisender Eltern (ohne Lichtbilderfordernis) ist gleichermaßen ausreichend.
Alle Einreisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein.
Darüber hinaus ist ein Impfpass mit Gelbfieberimpfung erforderlich.
Besondere strafrechtliche Vorschriften
Homosexualität wird in Sierra Leone strafrechtlich nicht verfolgt, aber in vielen Teilen der Bevölkerung abgelehnt und als Verstoß gegen traditionelle Normen und Werte betrachtet.
Medizinische Hinweise
Impfschutz
Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben und sollten auf aktuellem Stand sein.
Quelle: Auswärtiges Amt - keine Haftung für Aktualität und Vollständigkeit
Bitte beachten Sie ggf. die Reisewarnungen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes auf unseren Seiten !
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