Sao Tome und Principe Tourismus Informationen
Allgemeine Reiseinformationen zum Reiseziel Sao Tome und Principe / Reiseführer
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach São Tomé und Príncipe ein Visum. Das Visum wird von der santomeischen Botschaft in Brüssel ausgestellt.
Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in Sao Tomé mehr ausgestellt.
Der deutsche Kinderreisepass wird uneingeschränkt anerkannt.
Für die Kinder gelten die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Auch Transitreisende benötigen ein Transitvisum.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern
Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, jedoch in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.
Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Flughäfen, Hafenanlagen etc.) dürfen nicht fotografiert werden.
Medizinische Hinweise
Vor Reiseantritt sollten sich Reisende von einem erfahrenen Reisemediziner beraten und einschlägig impfen lassen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und / oder Typhus sehr sinnvoll sein.
Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise vorgeschrieben.
HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Risiko bergen.
Infektionskrankheiten
Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden.
Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria.
Malaria
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch.
Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.
Es wird empfohlen, eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzunehmen.
Quelle: Auswärtiges Amt - keine Haftung für Aktualität und Vollständigkeit
Bitte beachten Sie ggf. die Reisewarnungen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes auf unseren Seiten !
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