Papua-Neuguinea Tourismus Informationen, Reiseziel Papua-Neuguinea
Papua-Neuguinea, Reiseführer zu den Touristik News, Einreiseinformationen, Bestimmungen
Hinweis: Deutschland unterhält keine Botschaft in Papua-Neuguinea. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Canberra / Australien.
Alle Deutschen, die nach Papua-Neuguinea reisen bzw. für begrenzte oder unbestimmte Zeit in Papua-Neuguinea leben, können in eine Krisenvorsorgeliste aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme.
Die für Papua-Neuguinea zuständige Botschaft Canberra rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie – falls erforderlich – in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann. Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren.
Deutsche, die sich in der Vergangenheit direkt bei der Botschaft registriert haben, werden gebeten, ihre Daten nochmals online einzugeben. Zur Registrierung: http://service.diplo.de/registrierungav
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige können bei der Einreise als Touristen am Flughafen von Port Moresby ein Touristenvisum mit einer Gültigkeitsdauer von 60 Tagen erhalten. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet verlangt.
Für einen anderen als touristischen Aufenthalt ist die vorherige Einholung eines Visums bei der Botschaft Papua-Neuguineas unerlässlich. Zur Beantragung einer Arbeitserlaubnis muss ein Gesundheitszeugnis mit negativem HIV-Antikörperbefund vorgelegt werden.
Da sich die Visabestimmungen bisweilen ändern, wird empfohlen, sich mit der Papua-Neuguineischen Botschaft in Brüssel in Verbindung zu setzen, die auch für Visaangelegenheiten deutscher Staatsbürger zuständig ist (Kontaktinformationen siehe oben).
Das Klima Papua-Neuguineas weist aufgrund der extrem unterschiedlichen naturräumlichen Gegebenheiten große Unterschiede auf. Weite Teile des Landes sind kaum erschlossen und daher für Reisende fast unzugänglich.
Die bestehende Infrastruktur befindet sich häufig in schlechtem Zustand
Währung in Papua-Neuguinea ist der Kina (PGK). 1 PGK entspricht etwa 0,30 Euro.
Besondere Zollvorschriften
Die Zollvorschriften beinhalten eine Begrenzung für Alkohol und Tabakwaren, die der deutschen vergleichbar ist. Die Quarantänebestimmungen verbieten die Einfuhr von Lebensmitteln aller Art, wovon Konserven nicht betroffen sind.
Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Homosexuelle Aktivitäten sind illegal und können mit Gefängnisstrafen geahndet werden.
Ehebruch bzw. sexueller Verkehr mit einer verheirateten Person kann ebenfalls mit Gefängnisstrafen geahndet werden.
Die Todesstrafe kann für Mord, Piraterie und Landesverrat verhängt werden.
Medizinische Hinweise
Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Typhus, und Japan-Enzephalitis sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. Reisemediziner sollte über angemessenen Impfschutz entschieden werden.
HIV/AIDS
ist in Papua-Neuguinea ein großes Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen und Kanülen sowie Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.
Prophylaxe
Durch hygienisches (abgekochtes, nicht aufgewärmtes) Essen und Trinken und konsequenten Insektenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten z.T. gefährlichen Durchfälle , Malaria und andere Tropen- und Infektionserkrankungen vermieden werden.
Medikamente zur Malariaprophylaxe sind grundsätzlich sinnvoll. Ob und welche Medikamente eingenommen werden, sollte vor der Reise mit einem Tropenarzt oder Reisemediziner individuell festgelegt werden. Medikamente zur Malariaprophylaxe sind verschreibungspflichtig.
Medizinische Versorgung
Diese liegt weit unter europäischem Niveau mit häufig mangelhafter Ausstattung und Hygiene. Oft fehlen europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Bei akuten Erkrankungen / Unfällen können in Port Moresby, unter Berücksichtigung der oben geschilderten Ausgangslage, folgende Krankenhäuser aufgesucht werden:
Port Moresby General Hospital, Taurama Road, Tel. 00675-324 8200, Fax 00675-325 0342
Pacific International Hospital, Stores Road, Tel. 00675-323 4400, Fax 00675-323 4600
St. Mary's Hospital, Sir Hubert Murray Highway, Tel. 00675-323 2266, Fax 00675-325 8295
The Private Hospital, Taurama Road, Tel. 00675-325 6022
Quelle: Auswärtiges Amt - keine Haftung für Aktualität und Vollständigkeit
Bitte beachten Sie ggf. die Reisewarnungen und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes auf unseren Seiten !
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