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Frankreich Reise Knigge - Auf nach Frankreich: aber bitte ohne Elefant und Bermudashorts

 

München, 9. Juni 2016. Wer zum Fußballspektakel des Jahres einen Urlaub im Gastgeberland plant - laut einer aktuellen Umfrage von lastminute.de macht das übrigens mehr als jeder vierte Deutsche (26 Prozent) - sollte vorsichtshalber die Bermudashorts daheim lassen.

Und auch das Baden mit Elefant im Meer lässt den unwissenden Urlauber schneller Bekanntschaft mit der Polizei machen, als man Toooor rufen kann. Damit das nicht passiert, hat lastminute.de, der Experte für Online Reise und Freizeit, für alle Sportfans, die es in den nächsten Wochen nach Frankreich zieht, die skurrilsten Gesetze des Landes zusammengestellt.

Deutsche Urlauber hinter schwedischen Gardinen

 Sommer, Sonne, Strand und Gitterstäbe? 17 Prozent der Deutschen geben offen zu, schon einmal verhaftet worden zu sein oder wenigstens eine satte Verwarnung durch die Polizei kassiert zu haben. Das ergab die Umfrage von lastminute.de.

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Fünf Prozent dieser Vorfälle fanden im Ausland statt. Höchste Zeit also, dass sich die tausenden Fans, die diesen Sommer nach Frankreich reisen, sich mit den dortigen Gesetzen vertraut machen, um die ein oder andere peinliche Inhaftierung oder polizeiliche Ermahnung zu vermeiden.

Denn immerhin 19 Prozent der im Ausland verhafteten oder verwarnten Deutschen sagen, sie hätten von dem Gesetz, das sie in die Bredouille brachte, vorher noch nie gehört.

 

Badeverbot für den Bermuda-Style


Verrückt aber wahr - in Frankreich sind die so genannten Bermuda-Badehosen in fast allen öffentlichen Pools und Schwimmbädern verboten. Dumm gelaufen, denn acht von zehn befragten Deutschen (80 Prozent) ist dieses Gesetzt gänzlich unbekannt und lässiger Badespaß kann somit theoretisch in Frankreich zu einer entblössenden Verwarnung führen. Also raus aus der lässigen Bermudashorts und rein in die knallenge Speedo.
 
Kein Alkohol am Arbeitsplatz - außer Wein, Bier, Cidre und Co.
Nicht nur in Sachen Styling am Pool sind die französischen Gesetze äußerst speziell, auch beim Thema Alkohol am Arbeitsplatz gibt es durchaus strenge Regeln. Shots, Wodka oder ähnlich harte Spirituosen sind während der Arbeit strengstens verboten. Bier, Wein oder Birnenmost werden aber offenbar nicht als Alkohol betrachtet, denn sie können nach Lust und Laune getrunken werden - natürlich auch während der Arbeitszeit. Na dann - à votre santé. Trinken darf man auch im malerischen Städtchen Cugnaux in Südfrankreich, wenn irgendwie möglich aber dabei nicht das Zeitliche segnen. Den Löffel dürfen hier nämlich nur Bewohner der Stadt und deren Angehörige abgeben. Besucher werden höflichst gebeten, dies doch an der Stadtgrenze zu “erledigen”.
 
Die Top 10 der skurrilsten französischen Gesetze

1.    Man muss nicht am Leben sein, um unter die Haube zu kommen
2.    Man muss nicht lebendig sein, um gewählt zu werden
3.    Am Arbeitsplatz ist kein Alkohol erlaubt - ausgenommen Bier, Wein, Cidre und Birnenmost
4.    Französische Fußballspieler sind dazu verpflichtet, für das Nationalteam zu spielen, wenn sie ausgewählt werden
5.    UFOS sind über den Weinbergen von Chateauneuf-du-Pape verboten
6.    Man darf seine Familie bestehlen, ohne verhaftet zu werden, so lange das Diebesgut keine lebensnotwendige Sache ist
7.    Es ist legal, einen Scheck auf Toilettenpapier auszustellen, so lange das Toilettenpapier fest genug ist
8.    In Cugnaux in Südfrankreich dürfen nur dort lebende Familien und deren Angehörige sterben
9.    Elefanten sind am Strand von Grandville verboten und sie dürfen dort auch nicht im Meer schwimmen
10.    In fast allen öffentlichen Schwimmbädern dürfen Männer keine locker sitzenden Badeshorts tragen - nur Speedos oder enge Badehosen sind dort erlaubt
 
“Viele Fans zieht es in den nächsten Wochen nach Frankreich.

Besser, wenn man die Gesetzte des Landes kennt - egal, wie skurril sie einem auch erscheinen mögen”, so Fabio Cannavale, CEO lastminute.com group. ”Einen Elefanten an den falschen Strand mitzunehmen oder eine zu lässige Badehose zu tragen, könnte also den ein oder anderen von der Fanmeile direkt hinter schwedische Gardinen bringen. Daher haben wir von lastminute.de nun die eigenartigsten Gesetze des Gastgeberlandes aufgedeckt, damit Fans nicht plötzlich selbst die rote Karte sehen”, ergänzt Cannavale.


 
Über die Umfrage
Diese Umfrage wurde im Auftrag von lastminute.de durch OnePoll durchgeführt. Alle Zahlen, soweit nicht anders angegeben, stammen aus dieser Umfrage. Befragt wurden insgesamt 6.000 Erwachsene in fünf Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien), 1.000 davon in Deutschland. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Alle Zahlen sind gewichtet und repräsentativ für alle Erwachsene (18+) im jeweiligen Land.

Quelle: Bild & Text lastminute.com GmbH Touristik News (DTG-Media) 09.06.2016 09:11