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Donnerstag, 02. September 2010

Reise- Versicherung

Keine Reise ohne Reiseversicherung!



Sharjahs Ausgehmeile- Al Qasba


Der 1000 Meter lange Al- Qasba- Kanal der zwei Lagunen miteinander verbindet, bildet das Zentrum des einzigartigen Vergnügungsviertel der Stadt. Zahlreich Restaurants bieten sehr gute bis erstklassige Küche.

Das 60 Meter hohe, weiße  Riesenrad „Eye of the Emirates“

ist mit seinen klimatisierten Aussichtskabinen die Haupattraktionn der Al-Qasba.Von hier genießt man bei entsprechenden Sichtverhältnissen tagsüber einen Blick bis zur Skyline von Dubai. Abends kann man das beleuchtete Sharjah aus der Vogelperspektive erleben oder eines der zahlreichen Feuerwerke der Stadt aus nächster Nähe sehen. Neben Theater- und Musikaufführungen werden den Besuchern der Al Qasba wechselnde Kunstausstellungen und Erlebnisgastronomie geboten.

sharjah riesenrad

 

Ein riesiger Spaß für Kinder und Erwachsene sind die Musik-Wasserfontänen auf dem Platz vor dem Riesenrad. Das Al Qasba Viertel wird durch die Wasserstraßen und die darüber führenden Brücken auch das „Venedig von Sharjah“ genannt.

Restaurant „Shababeek“

Unser Ziel war an diesem Abend das „Shababeek“ ein libanesisches Restaurant, romantisch an der Fußgängerbrücke des Kanal gelegen. In dem typisch arabischen Ambiente erwartet uns eine äußerst geschmackvolle libanesische Küche und sehr aufmerksames und freundliches Personal.

Unzählige Vor-Haupt- und Nachspeisen bietet die gut sortierte Menuekarte und schon bei der Auswahl der Speisen ist die Vorfreude groß, auf das was da kommen wird -  wahre Gaumenfreuden.

Von den Tischen im Außenbereich des Restaurant kann man die freudig lächelnden Gesichtern der geschäftigen Menschen beobachten, welche sich in diesem Stadtteil bis um Mitternacht amüsieren.Familien mit Kindern, verliebte Paare, Freunde, Einheimische und Touristen genießen gleichermaßen den Flair der Al Qasba, nicht nur des prima Klima wegen.

Jeepsafari

Meine Damen und Herren bitte schnallen Sie sich an, es könnte zu leichten Turblenzen kommen… so oder ähnlich stellen Sie sich bitte den Beginn einer organisierten Jeepsafari in die Wüste vor.

Am Wüsten- Treffpunkt stehen etwa 40-50 Jeeps mit abenteuerlustigen Gästen zu einer Wüstensafari bereit. Zuerst aber lassen die Fahrer etwas Luft aus den Reifen, damit diese im feinen Sand eine bessere Haftung haben.

Mit nur wenigen Metern Abstand zwischen den Fahrzeugen setzt sich kurze Zeit später die Blechkarawane in Bewegung. 

Nur kurze Zeit später bietet sich ein toller Anblick von goldgelben „Bilderbuch- Sanddünen“ . Erst einmal immer geradeaus. Unvermittelt zieht der Fahrer den Wagen nach links rauf auf die Düne, um ebenso unvermittelt steil wieder nach unten zu fahren.

sharjah Jeep-Safari



Seitwärts gleitend, fast das Gefühl umzukippen, ein rütteln und schütteln - an fotografieren ist gar nicht zu denken. Schnell noch nachsehen ob es für den Notfall Papiertüten im Wagen gibt und schon wieder geht es rauf und runter, eine volle Ladung Sand auf der Frontscheibe, scharf rechts um danach gleich wieder nach links abwärts zu driften…..Yippieeeh, das macht Spaß....allerdings nicht Allen.

Unser Fahrer ist cool und gelassen und steuert mit sichtlicher Freude an seinem Job den Wagen gekonnt durch den feinen Sand…..denn Sie wissen nicht was Sie tun, denken wir.....

Aber seien Sie sicher, jeder Wüstenfahrer hat eine fahrtechnisch gute Ausbildung mit entsprechender „Wüstensafari - Lizenz“ zum professionellen durchrütteln der Gäste. Jetzt noch ein kurzer Zwischenstopp an der Kamelzuchtfarm, die Sonne geht bereits unter.

Im Camp angekommen gibt es Kamele zum reiten und verschiedenste landestypische Unterhaltungen wie einen Falkner, eine Bauchtänzerin und vieles mehr. Das Dinner in Buffetform mit Salaten und gegrillten Spezialitäten erfreute die hungrigen Gäste.

Etwas abseits der Veranstaltung lausche ich dem Wind der Wüste, genieße die Ruhe und versuche dieses Faszinosum zu deuten, doch zu hören ist nur die Stimme des Wind „ich alleine zeige, wie es zu verstehen ist“.

Wir fahren über Al Dhaid und Masafi an den Golf von Oman

um die Küstenstädte Dibba Al Hisn, Kalba und Khor Fakkan zu sehen, begeben wir uns auf besten Autostraßen von der Westküste zur Ostküste. Kurz vor Masafi haben wir die Gelegenheit den „Freitagsmarkt“ zu besuchen. Wir erleben eine bunte Mischung angebotener Waren wie Obst und Gemüse, Teppiche, Spielsachen, lokalen Keramikerzeugnissen und Pflanzen. Auch hier erleben wir wieder die Gastfreundschaft der Menschen. Es werden uns köstliche, mir teilweise vollkommen unbekannte, Früchte zum probieren angeboten. Hilfreich sind bei Kaufabsichten die Worte“ „bikam hadah“ ( was kostes es) .

Handeln auf den Märkten gehört zum guten Ton

 

Handeln gehört auf den Märkten zum guten Ton und ist erwünscht, nicht jedoch in den modernen Einkaufscentern der Stadt. Die Ware istzu teuer, nutzen Sie die Worte „ hadha katheer“ und schon können Sie um den Preis feilschen. Shukran ( Danke ) ist eine Frage der Höflichkeit und des Anstandes, dieses Wort sollte man unbedingt kennen. Auf dem Markt tätigen vorwiegend Männer Obst- und Gemüseeinkäufe. Man bestellt Palmherzen, die frisch „geschält“ werden oder Kokosnüssen, Datteln, Khakis, Bananen. Ein älterer Araber spricht mich in erstklassigem Englisch an „are you arabique“- was mir bei meiner westlich hellen Hautfarbe und den hellblonden Haaren unweigerlich ein Lächeln entlockt, welches ihn sichtlich amüsierte. 

Enklave Dibba Al Hisn
Das alte AL- Hisn Fort wurde ursprünglich 1820 erbaut und diente zu dieser Zeit als Quartier des Herrschers. Der Eintritt in das Fort ist für die Öffentlichkeit frei zugängig und kostenfrei.
Zu sehen sind historische Räume mit ausgestellten Waffen und Schmuck. In Inneren des Fort sieht man noch Fuß- und Handfesseln aus Metallketten die darauf hinweisen , daß das Fort auch als ein Gefängnis diente. In einem vergitterten Raum der einer Gefängniszelle nachempfunden ist, gibt es die Möglichkeit sich einen Film über die Geschichte Sharjah in Englischer Sprache anzusehen.
 

Enklave Kalba
Ein Fischerort, der immer entlang der Sharjah Airport Road nicht zu verfehlen ist. Die südlichste Ansiedlung liegt vor der Grenze zum Oman der nördliche Bereich grenzt an das Emirat Fujairah.

Die alte Festung und das Museum Bait Sheikh Saeed Bin Hamed Al Qassimi sind in Kalba zu besichtigen. Das Museum erzählt mit Ausstellungsstücken wie Musikinstrumente, den Archäologischen Fundstücken und landwirtschaftlichen Geräten ein Stück Geschichte des Landes.1903 erreichte Kalba die Unabhängigkeit, fiel aber 1952 wieder zurück an Sharjah.

Am Meeresarm ( Khor ) steht noch heute ein inzwischen restauriertes Fort. Den ältesten Mangrovenwald von Arabien findet man, wenn man dem Creek aufwärts folgt.. Die sandigen Uferabschnitte des Creeks sind übersäht mit Muscheln des Indischen Ozeans, es leben zahlreiche Wasservögel in diesem Gebiet, auch einige vom Aussterben bedrohte Tier- und Vogelarten.

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(c) Texte, Fotos & Videoclips: DTG-Media Petra und Rolf Gross GbR