Sie sind hier: Touristik News / Reiseberichte / Perigord 2008 / Parks und Gärten 7
Freitag, 03. September 2010

Parks und Gärten - Seite 7

 

Sarlat, ein Juwel unter den Dörfern des Périgord

Gut erhaltene Gebäude aus der Zeit der Renaissance und des Mittelalter sind Jahr für Jahr Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen.

 

Nahezu 11.000 Einwohner leben auf  48m². Man schätzt das dieser sehenswerte Ort Sarlat um 820 bis 850 um die Abtei herum gegründet wurde.

 

 

Die leuchtend ockerfarbenen Häuser

 

hinterlassen bei den Besuchern dieser zauberhaften Stadt einen bleibenden Eindruck.

 

Das Altstadtzentrum wurde in den 60er Jahren komplett renoviert.

 

Es sind keine elektrischen Leitungen außerhalb der Häuser zu sehen. In die  Straßen eingelassen befinden sich Lichtstrahler, welche das historische Zentrum mit Beginn der Dämmerung in ein  stimmungsvolle Atmosphäre versetzen.

 

 

Papst Johannes XXII ernannte die Stadt Sarlat zum Bischofssitz.

Nach einer nur kurzen Blütezeit im 13. und 14. Jahrhundert fiel Sarlat dem hundertjährigen Krieg zum Opfer und wurde erst zum 15. Jahrhundert im Stil der Renaissance wieder aufgebaut.

Im 17. Jahrhundert war Sarlat politisch ohne Bedeutung. Die herlichen Gebäude verfielen mit einer zunehmenden Verarmung des Volkes.

 

1962 verabschiedete die französische Regierung ein umfangreiches Denkmalpflege- Gesetz. Dank diesem Gesetz konnten zahlreiche alte Gebäude in ganz Frankreich restauriert und  erhalten werden.

Interessant für eine Besichtigung sind in der Altstadt das Rathaus und Kirche, sowie weitere zentrale Gebäude,, Gassen und Plätze. Wie selbstverständlich stehen hier Gebäude aus dem Barock, der Renaissance und dem Mittelalter nebeneinander.

Sarlat ist unter weiteren Persönlichkeiten der Geburtsort des Juristen und Schriftsteller Étienne de La Boétie. Sein Geburtshaus ist am Place du Pérou zu sehen. Links von diesem Haus beginnt eine Passage mit Gewölben, Bögen und Gängen bis zum Hôtel de Maleville, in dem sich das Fremdenverkehrsamt befndet.

 

 

Wir besuchen den Markt 

mit gut sortierten Waren und zahlreichen lokalen Produkten der Region ist der Markt ein Publikumsmagnet für Einheimische und Touristen. Hier treffen sich Hersteller landestypischer Produkte um diese frisch zu verkaufen, eine Beratung zu unterschiedlichsten Produkten ist kostenlos, ebenso das Testen vieler Produkte.

 

Edle Boutiquen, Feinkost- und Kunstgalerien erwarten Sie im Zentrum der Stadt. Der Markt am Place de la Liberté findet Mittwochs und Samstags in der Zeit von 8.30h-13h statt. In der Hochsaison muss man mit dichtem Gedränge rechnen.

 

Erlesene Weine, köstliche Konfitüren, hausgemachte Würste, Schinken, frisches Brot, Obst und Gemüse lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

 

Kunstgegenstände, Haushaltswaren und Kleidung werden ebenfalls in reicher Auswahl geboten.

 

In der ehemaligen Kirche Ste- Marie mit ihren riesigen Stahltüren, befinden sich Marktstände. Diese sind täglich außer Montags von 8.30h-13h geöffnet.

 

Gleich neben der Kirche hat man "dem Federvieh der Nation" den Gänsen, ein Denkmal gesetzt.Es handelt sich um eine Skulptur mit 3 Gänsen. Die vorzügliche Gänseleber ( Foie Gras) wird an diesem Platz im Winter jeden Samstag verkauft.

 

Text und Bilder (c)DTG-Media, Petra Gross

 

Lesen Sie bitte auf der nächsten Seite weiter

 Lesen Sie auf der vorherigen Seite