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Freitag, 03. September 2010

Parks und Gärten - Seite 6

Immer tiefer dringen wir ins geheimnisvolle Périgord und besichtigen die weltbekannte Höhle Lascaux II in der Nähe von Monticnac.

Die weltbekannten Höhlen liegen über dem Vézèretal in der Nähe von Montignac. Die Wände und Decken der Höhlen weisen die bisher bedeutendsten entdeckten Beispiele palaeolithischer Malerei auf. Im Tertiär wurden die Höhlen durch Wasser gebildet, welches durch Risse im darüber liegenden Kalkstein sickerte. Etwa 1500 eingravierte und über 600 gemalte Darstellungen finden sich in den Höhlen.

 

 

Eine der berühmtesten prähistorischen Grotten

 

mit ihren weltberühmten Wandmalereien ist die Höhle Lascaux II. Sie ist eine originalgetreue Nachbildung der Höhle Lauscaux I.

Der eigentliche "Höhlenentdecker" war ein kleiner Hund aus Montignac. Er fiel am 8. September 1940 in einen Felsspalt und konnte sich von dort nicht selbst befreien. Erst 4 Tage später konnte das arme Tier von seinem Besitzer, dem Schüler Marcel Ravidat und dessen drei Freunden Jacques Marsal, Georges Agnel und Simon Coencas, befreit werden. Während der Ausgrabungen zur Befreiungsaktion sind die Schüler auf die Höhle Lasaux I gestossen. Sie erzähltem Ihrem Lehrer von ihrer Entdeckung und dieser informierte kurz darauf Wissenschaftler, welche fortan  die Höhle untersuchten.

 

 

Noch heute nehmen die inzwischen 87- jährigen Entdecker der Höhle, welche in Monticnac leben, an der alljährlichen  „Geburtstagsführung “ teil.

 

Die "Halle der Stiere" ist Teil eines weit verzweigten Tunnelsystem und mit 20m Länge und siebeneinhalb Meter Höhe der am reichstenz ausgeschmückte Abschnitt des System.

 

Man sieht gut erhaltene Malereien von Tieren wie Bisons, Pferden, Auerochsen, Hirschen, sowie Menschen und Jagdszenen. Am Südlichen Ende der Grotte ist das monströse Gemälde einesAUerochsen von fünfeinhalb Metern Länge zu bestaunen.

 

Die Maler nutzen hierbei die natürlichen Unebenheiten der Felswände um Ihren Werken ein plastisches Aussehen zu verleihen. Farbige Abstufungen vertiefen diese Effekte.

 

Es wurden Ocker, Manganerde und Eisenoxide zum malen genutzt.

 

Das „Einhorn“, ein Fabelwesen mit menschlich aussehenden Hinterbeinen, einem behaarten Tierkörper, hängendem Bauch, kurzem Schwanz und einer flachen Schnauze gibt  Naturwissenschaftlern bis heute Rätsel auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übernachtung im Hotelrestaurant Le Moulin de la beune in Eyzies de Tayac

 

 

Es erwartet uns ein uriges Hotel in einer ehemaligen Mühle und mit einer hervorragenden Küche. Unsere Gastgeber sind Annick, Georges und Nicolas Soulié.

 

Das Hotel liegt etwas abseits der Hauptstraße an einem wildromantischen etwa 3m breiten Bach, welcher bei starkem Regen zu einem reißenden Wildbach werden kann. Noch heute dreht sich das alte alte Mühlrad unaufhörlich.

 

Gleich am Hoteleingang,  an der Rezeption brennen knisternde Holzscheide im offenen Kamin und verleihen den Gästen sogleich ein Gefühl von Behaglichkeit und ein Gefühl des Wohlbefindens.

 

Die Zimmer sind mit einem Doppelbett, einem kleinen Tisch  und Stühlen ausgestattet. Wenn auch nicht sehr groß, so sind die Zimmer doch urgemütlich. Das Badezimmer hat eine Badwanne mit Dusche und zur AUsstattung gehört auch ein elektrischer Fön. Die Toilette ist in einem separaten Raum, vom Badezimmer getrennt.

 

Trotz heftigem Regen nehmen wir auf der Außenterrasse des überdachten Gartenrestaurant Platz, um das Dinner unter freiem Himmel einzunehmen.

 

Wir genießen die Delikatessen des Hauses, den guten Wein und die Aussicht auf den rauschenden Bach. Das 4-Gang Menü ist köstlich! Sehr lobenswert war die Aufmerksamkeit und der gute Service der freundlichen Bedienung.

 

 

Text und Bilder (c)DTG-Media, Petra Gross

Fotos LausauxII (c) Touristboard Dordogne/ Peridord

 

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