Noord-Holland das Wasserland Westeuropas
Petra Gross DTG-Media, Bericht Noord-Holland Rundreise
Aalsmeer
Ist auch bekannt als “die Blumenstadt” Wir sehen riesige Gebäudekomplexe,deren computergesteuerte Fördersysteme täglich Millionen von Blumen durch die Hallen transportieren.Von hier aus werden diese Blumen in die ganze Welt geliefert.
Der erst Reisetag endet im 4*Hotel Golden Tulip, direkt an den Loosdrechte Plassen
Hotel Manager ist Herr D.S. Beljaarts, Mevrouw Mascha Lamme der Banquet Sales Manager und Erik-Jan Bausch der Guest Service Manager des Hause.
Das 4*Hotel hat 66 große, teils mit direktem Blick auf den See und den Yachthafen, gelegene Zimmer.Im Restaurant „Branche“ wird edelste Cuisin serviert.
Live Pianomusik unterstreicht das maritime und gastliche Ambiente des Hauses.
Lelystad in Flevoland
Flevoland ist eine junge Provinz, welche Mitte der 80er Jahre durch Trockenlegung der Zuidersee und Einpolderungen von Urk und Schokland entstand. Das Land hat man dem Meer abgewonnen. Es liegt 5 m unter dem Meeresspiegel.
Etwas über 73.100 Einwohner leben hier , teils sogar noch in Bauernhäusern. Lelystad grenzt an das IJsselmeer als auch an das Markemeer. Die Gewässer dieser Region bieten eine überraschende Artenvielfalt.
Die Seenfläche Wolderwijd ist ein Paradies für Wassersportler und großflächige Wälder mit wunderbaren Lichtungen gibt es zu sehen. Die Stadt Lelystad ist zwar Verwaltungssitz der Provinz Flevoland, jedoch der Stadt Almere mit Ihren über 180.000 Einwohnern weit unterlegen.
Die Arche Noah
Dieses monströse Holzschiff liegt in Oostvaardersdijk im Batavia Hafen Lelystad. Der Holländer Johan Huibers hat über 1 Millionen US Dollar in die Planung und den Bau des Holzschiff „Arche Noah“ investiert. Das Schiff wurde in einem Maßstab 1:2 nachgebaut.
Die gigantischen Maße liegen bei 70 m Länge, einer Breite von 9,6m und einer Höhe von 12,7m. Nach 14 Jahren Planungsarbeiten und einer Bauzeit von nur 16 Monaten war sein Werk vollendet.
Normalerweise baut Johan Huibers Warenhäuser, sein nächstes Ziel steht bereits fest, eine Arche Noah mit den Ausmaßen von 150m x 25m x 15m zu erschaffen. Im Inneren des Bootes sieht man in einem „Kino“e inen Zeichentrickfilm der die Geschichte der „Arche Noah“ zeigt. Auch sonst sind jede Menge biblischen Informationen und Artefakte, zumeist aus Kunststoff, auf einfache Weise und für Kinder leicht verständlich dargestellt.
Die Batavia Werft
Wilhelm Vos konnte für seine Projekte 1985 die Küste am Markermeer gewinnen und seitdem hat sich seine Werft zu einer Stätte für historischen Schiffsbau entwickelt. Mike Oldenhove, der Deutsch sprechende Guide der Werft, führt uns durch das Gelände und gibt uns ausführliche Informationen.
Traditionell arbeitende Bootsbauer geben in den Werkstätten Einblicke in den Schiffsbau des 17.jahrhunderts. Der Dreimaster „Batavia“ aus dem Jahr 1628 ist bereits in seiner Vollendung zu besichtigen. Am 14. April 1629 erreichte das "Originalschiff Batavia" das Kap der Guten Hoffnung um neue Vorräte aufzunehmen. Infolge der noch nicht ausgereiften Navigationsmöglichkeiten und der noch nicht erforschten Küstenverläufe lief das Schiff am 4. Juni 1629 auf ein Riff auf und sank.
Zur Zeit baut man in der Batavia Werft das Kriegsschiff „ Die sieben Provinzen“ nach. 1665 wurde das "Originale Schiff" für 420 Mann Besatzung in den Dienst gestellt. Der Rumpf des derzeitigen Nachbau ist aus Eichenholz und bereits fertig. Wegen der langen Bauzeit hat man für den Rumpf Metallverbindungen gewählt, welche aber später entfernt und durch Holzsplinte ersetzt werden. Die weitere Baumaßnahmen werden voraussichtlich noch 10- 12 Jahre in Anspruch nehmen.
Beim anschließenden Besuch des bereits fertigen VOC-Schiff Batavia konnten wir uns einen persönlichen Eindruck über das elende Leben an Bord solcher Kriegsschiffe verschaffen. Über Monate lebten auf engstem Raum hunderte von Menschen, wovon viele keinerlei Tageslicht zu sehen bekamen und während der langen Seereise erkrankten und letztlich elend starben.
Wir sgeln auf der „Abel- Tasman“ über das Markermeer nach Hoorn
Gerhard Veldhuizen, Besitzer und Kapitän der 50m Party- Segelyacht und sein Patensohn empfingen uns mit Kaffee und einem Mittagessen an Bord der Abel-Tasman.
Das 700 Quadratkilometer große, aber nur 2- 4m tiefe Markermeer liegt zwischen dem nördlichen IJsselmeer, Flevoland und Noord-Holland. Seinen Namen hat das Markermeer ursprünglich von der Halbinsel Marken im Südwesten.
“Leinen Los” und schon hieß es mit anzupacken, für einen zufällig am Pier spazierengehenden, älteren Herren. Mit der Kraft des Schiffsmotors steuerte der Kapitän sicher aus dem Hafen auf die offene See hinaus, wo schon nach kurzer Zeit der Wind immer heftiger blies und zeitweise Regen einsetzte.
“Segel hissen”, nun war unsere Mithilfe war gefragt.
Die Kraftanstrengung ist enorm, auf einer so großen Yacht die Segel zu setzen. Der Wind war inzwischen kräftiger geworden und so geschah es, während wir hart im Wind lagen das sich eine Schranktür im Salon öffnete und alle Gläser herausfielen. Na wenn so viele Scherben kein Glück bringt.....
Aus Film- und Fernsehen kennt man die tolle Aussicht ganz oben vom Mast eines Schiffes, dies einmal persönlich zu erleben gab mir den Mut nach oben zu steigen. Die Leitern werden nach oben hin immer schmäler und gerade bei stürmigen Windboen muss man wirklich kräftig zupacken, um nicht “in den Seilen zu hängen”. Aber es hatte sich absolut gelohnt!
Die Überfahrt von Lelystad nach Hoorn betrug etwa 3 Stunden, leider war diese tolle Erlebnis viel zu schnell vorbei.
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(c) Quelle Text & Bild: Petra Gross - Onlinemagazin Touristik-News.com






