Sie sind hier: Touristik News / Hessen News Local / Kirchen und Klöster Hessen
Montag, 25. September 2017



Angebot Reiseführer
Reiseführer Aktuell

Reise- Versicherung

Keine Reise ohne Reiseversicherung!

Kirchen und Klöster in Frankfurt Rhein-Main / Hessen

Die Region Frankfurt Rhein-Main hat aufgrund ihrer bevorzugten geografischen und klimatischen Lage eine lang zurückreichende historische Tradition. Dies unterstreichen Dutzende von beeindruckenden Sakralbauten. Darunter ein Dom mit 1000-jähriger Tradition, ein „unechter“ Dom , der jahrhundertelang Wahl- und Krönungsort deutscher Kaiser war, ein kinobekanntes Kloster, gleich drei prächtige russische Kirchen sowie ein Gotteshaus mit dem ältesten Holzschnitzaltar und einer „Rieslingtaste“ an der Orgel.

Holiday Exklusiv | exklusive Tauch-, Abenteuer- und Erlebnisreisen | aktuelle Reiseangebote online buchen


Mainz

Der gewaltige Dom St. Martin gibt auch tausend Jahre nach seiner Erbauung der Stadt Mainz ihr Gesicht, und er hat ihre Geschichte geprägt. Seit Bonifatius Wirken wurde die heutige rheinlandpfälzische Landeshauptstadt zum kirchlichen Zentrum nördlich der Alpen.

Drei Schiffe hat der Dom, zwei Chöre und zahlreiche Kapellenanbauten. Er war im Verlauf der Jahrhunderte Ort von sieben Königskrönungen. Im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum sind religiöse Kunstschätze aus Spätmittelalter und Neuzeit zu bewundern.

Limburger Dom über der Lahn

Die nach dem zweiten Weltkrieg restaurierte Kirche St. Stephan steht wie viele in Mainz auf mehr als 1000 Jahre alten Fundamenten. Ihre blau leuchtenden Glasfenster von Marc Chagall ziehen jährlich rund 200.000 Besucher an. Die Augustinerkirche inmitten der Altstadt glänzt durch prachtvolle Rokoko-Ausschmückungen. Als eindrucksvolles Mahnmal erhalten ist die 1945 zerstörte frühgotische Kirche St. Christoph. In dem Taufbecken der Ruine, deren Chorraum als Kapelle dient, soll Johannes Gutenberg getauft worden sein.

Die Karmeliterkirche ist die einzige noch erhaltene mittelalterliche Bettelordenskirche in Mainz. Seit 1964 leben wieder Mönche im angebauten Kloster. Gedacht als repräsentatives Gegengewicht zum Dom, ragt die 80 Meter hohe Kuppel der protestantischen Christuskirche architektonisch aus dem Ensemble der Kirchtürme in der Innenstadt heraus. Turmführungen auf den 1903 erbauten und nach dem Krieg erneuerten „evangelischen Dom“ sind nach Anmeldung möglich – außer von März bis einschließlich Juli, da in dieser Zeit die Turmfalken brüten und ihre Brut aufziehen.

Frankfurt

Der Kaiserdom mitten in Frankfurts Stadtkern ist streng genommen kein Dom, denn er diente nie als Bischofskirche. Aber die St. Bartholomäus gewidmete gotische Kathedrale erhielt als eine der wenigen die Bezeichnung „Kaiserdom“, weil dort gemäß der Goldenen Bulle Karls IV. von 1356 die Herrscher des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation gekrönt wurden. Das Dommuseum im mittelalterlichen Kreuzgang zeigt Exponate aus dem Domschatz und spektakuläre Funde aus einem spätmerowingischen Mädchengrab des 7. Jahrhunderts. Der Turm kann von April bis Oktober bestiegen werden.

Die in der Nachbarschaft zum Kaiserdom gelegene Paulskirche ist schon lange kein sakral genutztes Gebäude mehr. Der elliptische Sandsteinbau mit seinem großen Saal, bot sich vielmehr 1848 als Sitz des Nationalversammlung an. Nach der Zerstörung 1944 wurde sie neu aufgebaut und 1948 eingeweiht – als Ort der Erinnerung an den Beginn der deutschen Demokratie.

Die St. Leonhardskirche unweit des Doms am Mainufer gehört zu den wertvollsten Frankfurter Bauten. Türme und Teile der Westwand sind romanisch, die fünfschiffige Hallenkirche spätgotisch. Die hohen Fenster mit Glasmalerei im Chor zählen zu den kostbarsten in Hessen.

An der Karmelitergasse liegt die gleichnamige Klosteranlage von 1246.

In ihrem Kreuzgang befindet sich mit dem Werk von Jörg Ratgeb die größte mittelalterliche Freskenmalerei nördlich der Alpen. Heute ist im Kloster das Institut für Stadtgeschichte untergebracht, das seine Tore immer wieder für Ausstellungen öffnet. Die ehemalige Karmeliterkirche beherbergt das Archäologische Museum. 

Wiesbaden

Auch Wiesbadens Bild prägen zahlreiche Sakralbauten. Die eindrucksvollen großen Kirchen der Innenstadt wurden fast alle im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert errichtet, als Wiesbaden innerhalb weniger Jahrzehnte zur nassauischen Residenz und Weltkurstadt wurde. Die Evangelische Marktkirche wurde 1853-1862 als neugotische, dreischiffige Basilika ohne Oberhaus erbaut.

Der Hauptturm hat eine Höhe von 98 Metern und ist das höchste Bauwerk Wiesbadens – eine auch innen sehenswerte und wegen ihres Carillons (ein handgespieltes Turmglockenspiel) und der Orgel auch hörenswerte Kirche.

Ein von weither sichtbarer Glanzpunkt auf dem Wiesbadener Neroberg ist die russische Kirche, der schönste und in seiner Ausstattung kostbarste Sakralbau der Stadt. Die Grabkirche ließ Herzog Adolf von Nassau ab 1849 für seine verstorbene Ehefrau erbauen. Vorbild war die Moskauer Erlöser-Kirche. Sie dient heute der russischen Gemeinde Wiesbadens als Pfarrkirche. Hinter dem dazugehörigen Pfarrhaus liegt der russische Friedhof, auf dem sich zahlreiche Fürstengräber aus dem 19. Jahrhundert befinden.

Bad Homburg

Russische Kurgäste prägten, zusammen mit den Engländern, die Kurgesellschaft im Bad Homburg des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Den Grundstein zur russischen Kirche legte Zar Nikolaus II. höchstpersönlich im Oktober 1896 . Das prächtige Gebäude wurde drei Jahre später geweiht und dient noch heute der russisch-orthodoxen Kirchengemeinde Bad Homburg als Gotteshaus.

Die Bad Homburger Hagia Sophia wird die Erlöserkirche genannt. Tatsächlich erinnert vieles in der evangelischen Kirche an Istanbuls beeindruckendes Bauwerk. Das Innere ist im neubyzantinischen Stil gestaltet: die Wände überaus reich mit Marmor verkleidet, die Decke mit Goldmosaiken überzogen. Kaiser Wilhelm II. hatte in dem evangelischen Gotteshaus seine eigene Loge. Die mächtigen, quadratischen Türme der Erlöserkirche bestimmen zusammen mit denen der fast benachbarten, katholischen St. Marien-Kirche mit ihren sehenswerten Kunstschätzen und dem Weißen Turm die Silhouette Bad Homburgs aus der Ferne.

Rheingau und Taunus

Auf dem Areal einer romanischen Vorgängerkirche entstand ab dem Jahre 1270 in einer zwei Jahrhunderte dauernden Bauzeit die heutige Pfarrkirche St. Martin zu Lorch. Ein bemerkenswertes Kunstwerk ist in dieser Kirche der 1483 errichtete große Hochaltar aus der Werkstatt des Meisters Hans von Worms, der als größter und ältester nachgewiesener Holzschnitzaltar gilt. Eine weitere Besonderheit stellt ein Teil der Orgel dar, das sogenannte „Riesling-Register“. Durch Betätigung des Registerzuges „Riesling 2f“ ertönt Vogelgezwitscher und es öffnet sich eine kleine Tür, hinter der zwei Flaschen Riesling und zwei Weingläser versteckt sind.

Die Abtei St. Hildegard oberhalb der Stadt Rüdesheim am Rhein wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut und geht sie auf die Zeit der Heiligen Hildegard zurück, auf das 1165 neubesiedelte und 1802 säkularisierte Kloster Eibingen im Rheingau. Ein großer Klosterladen, ein eigenes Klosterweingut, ein Dinkelprodukte-Vertrieb, eine Goldschmiede, eine Keramikwerkstatt und eine Restaurierungswerkstatt für kirchliche Archivalien bilden die wirtschaftlichen Grundlagen des Klosters. Die Abtei verfügt auch über ein Gästehaus mit 16 Zimmern.

"Rheingauer Dom" wird die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz in Geisenheim im Rheingau genannt. Die spätgotische Hallenkirche auf romanischen Fundamenten erfuhr ab 1834 einen neogotischen Umbau mit nunmehr 46 Meter hohen Türmen.

Die Geschichte der Pfeilerbasilika St. Ägidius in Mittelheim, einem Stadtteil von Oestrich-Winkel, ist äußerst vielfältig. Im 20. Jahrhundert wurde die Basilika während drei Baumaßnahmen in den ursprünglichen Stil zurückversetzt. Besonders sehenswert sind u.a. die spätgotische Kanzel aus dem Jahr 1511, das aus dem 15. Jahrhundert stammende Taufbecken, sowie zahlreiche Heiligenfiguren und Epitaphe.

Kloster Eberbach gehört zu Eltville am Rhein und liegt in einem landschaftlich reizvollen Seitental des Rheingaus eingerahmt von Wald und Reben. Gegründet 1136 durch den Heiligen Bernhard von Clairvaux, beeindruckt die romanischen Klosterkirche durch ihre schlichte Schönheit. Sie ist Ort von Konzerten des Rheingau Musik Festivals und in ihrem Innern wurde der Film „Der Name der Rose“ gedreht. In der Vinothek der Hessischen Staatsweingüter kann man die Spitzenweine des Rheingaus entdecken.

Viele Kunstinteressierte besuchen jedes Jahr die St. Valentinuskirche in Kiedrich, um die fast vollständig erhaltene Innenausstattung mit ihren gotischen Kunstschätzen um 1500 sowie die älteste noch spielbare Orgel Deutschlands (um 1490-1500) mit fast 1.000 Pfeifen zu bestaunen.

Als Wahrzeichen von Hochheim am Main liegt die Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul in herausragender Lage hoch über dem Main. Der Bau des heutigen Gotteshauses erfolgte von 1730 – 1732 im Barockstil.

Die Martin-Luther-Kirche ist das älteste Bauwerk der Stadt Bad Schwalbach von 1471. In der spätgotischen Hallenkirche erklingt eine wertvolle Stumm-Orgel und ins Auge fallen Holztafeln mit wertvollen Grisaillemalereien nach der Holzschnittpassion von Albrecht Dürer.

Das Freizeithaus Klostergut Gronau in Heidenrod im Aartal ist ein Zentrum für Tagungen, Schulungen, Freizeiten und kulturelle Veranstaltungen. Neben dem Bistro mit Sommergarten und Spielplatz gibt es einen weitläufigen Naturpark mit Weiher und altem Baumbestand.

Die Unionskirche in Idstein wirkt äußerlich schlicht und entfaltet ihre Pracht im Inneren. Die Baugeschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ungewöhnlich für eine evangelische Kirche ist es, dass die Decke des Hauptschiffes im 17. Jahrhundert mit großformatigen Ölgemälden aus der Rubensschule vollständig verkleidet wurde.
Die Hühnerkirche in der Gemeinde Hünstetten ist ein Kuriosum im Nassauer Land: Bis in die Gegenwart Gasthof und Kirche zugleich.

Die Talkirche in Eppstein  im Taunus ist ein spätgotischer Bau, der um 1430 erbaut wurde. Sie ist seit der Reformation die evangelische Stadtpfarrkirche mit sehenswerten Grabmalen. Besonders interessant sind hier die Barocke Kirchenkanzel und die Orgel.
Die St. Galluskirche ist mittlerweile der dritte Kirchenbau in der Mitte Flörsheims. Die heutige Barockkirche wurde ab 1766 um die alte Kirche herum gebaut. Im Innern findet man überlebensgroße Heiligenfiguren, große geschwungene Emporen und beeindruckende Deckengemälde.

Im Hofheimer Stadtteil Langenhain befindet sich das bisher einzige europäische Bahai-Haus der Andacht. Durch seine auffällige Bauweise und eine Höhe von fast 28 Metern ist der mächtige Kuppelbau weithin sichtbar und auch von innen sehr eindrucksvoll.

Auf den Fundamenten eines römischen Tempels steht die Basilika Sankt Martin in Bingen am Rhein. Der heutige schön restaurierte gotische Bau geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Er darf seit 1930 den Titel einer päpstlichen Basilika tragen.

Die Rochuskapelle auf dem Bingener Rochusberg erinnert an die überstandene Pest im 17. Jahrhundert. Auf dem Fundament des einst barocken Baus entstand bis 1895 die dreischiffige spätgotische Kirche mit einem Außenchor, wie man sie heute kennt.

Darmstadt

Erste Erwähnung findet die Darmstädter Stadtkirche im Jahr 1369. Sie erhielt mit der Reformation im Jahr 1526 ihre bis heute bestehende Funktion als evangelische Zentralkirche.

Die von Friedrich Pützer entworfene und 1907 eingeweihte Pauluskirche bildet das Zentrum des Darmstädter Paulusviertels und wurde von 1905 bis 1907 im Art-Déco-Stil mit gotischen Elementen erbaut. Die katholische Kirche St. Elisabeth befindet sich im Martinsviertel und hat mit 75 Metern den höchsten Kirchenturm Darmstadts.

Auf der Mathildenhöhe stand bereits die Russische Kapelle, bevor dort die Künstler der Kolonie mit ihrer Arbeit begannen. Erbaut wurde sie ab 1897 im Auftrag des Russischen Zarenpaar Nikolaus II. und Alexandra, einer Schwester Großherzogs Ernst Ludwigs. Mitten in der Innenstadt an der Wilhelminenstraße befindet sich die St. Ludwigskirche, auch „Runde Kirche“ genannt. Sie wurde als erste katholische Kirche Hessen-Darmstadts seit der Reformation zwischen 1822 und 1827 erbaut und ist im klassizistischen Stil dem Pantheon in Rom nachempfunden.

Offenbach Stadt und Kreis

Durch den Grafen Johann Philipp von Ysenburg-Büsing wurde die französisch-Reformierte Kirche 1699 gegründet und war somit die älteste Kirche im Bereich der Innenstadt. Die Fassade der Kirche erinnert an den Baustil der Neorenaissance. Diesen erhielt sie durch die Renovierung von 1874 bis 1875.

Die Lutherkirche (1911-14) von Friedrich Pützer, dem Kirchenbaumeister der Evangelischen Landeskirche in Hessen zu jener Zeit, ist ein nach außen eigentümlich pompöser, innen "leichterer" Jugendstilbau.

Die Barockkirche St. Cäcilia in Heusenstamm geht auf das Jahr 1297 zurück und wurde im 18. Jahrhundert neu erbaut. Sehr interessant sind die Deckenbemalungen durch den Augsburger Maler Christoph Thomas Scheffler: im Langhaus die Auferweckung des Lazarus, in der Vierungskuppel die Auferstehung Christi und im Chor die Anbetung des Lammes.
Ein sehr beliebtes Ausflugziel direkt am Mainufer ist das Kloster Seligenstadt.

Die ehemalige Klosterkirche, die berühmte Einhardbasilika, zählt zu den größten im Kern karolingisch erhaltenen Kirchenbauten nördlich der Alpen. Der Garten wurde als drei Hektar große Anlage nach dem barocken Plan aus dem 18. Jh. rekonstruiert. Hier wachsen Heilpflanzen, nach Anwendungsgebieten sortiert, in dekorativen Beeten. Mit den renovierten Klostergebäuden, die zwei Museen beherbergen, der liebevoll eingerichteten Klosterapotheke und den prachtvoll rekonstruierten Klostergarten ist hier auch ein kulturelles Zentrum entstanden.

Westerwald und Limburg

In Hadamar ist die am Elbbachufer gelegene Liebfrauenkirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert ein Beispiel für die fürsorgliche Erhaltung eines gotischen Baudenkmals.

Gotischer Deckenschmuck, Kreuzrippen- und Netzgewölbe prägen das Innere der Kirche. Statuenn und Schnitzereien erinnern daran, dass sich in Hadamar Ende des 17. Jahrhunderts eine der bedeutendsten Schulen barocker Altarkunst befand.

Der Standort des Limburger Domes ist herausragend: auf dem Felsen über der Lahn, weithin sichtbar, thront er über einer sehr schönen Altstadt. Das Gebäude wurde 1235 eingeweiht und seine Architektur vereinigt Elemente der bis dato vorherrschenden rheinischen Romanik sowie der beginnenden Gotik. Romanisch ist die massive wehrhafte Bauweise, gotisch der hohe und lichtdurchflutete Innenraum. Die spätmittelalterliche Sakralarchitektur ist reich an Symbolen bis hin zu den sieben Türmen.

Wetterau

Die Basilika von Ilbenstadt nennt man auch den Dom der Wetterau. Das mächtige, romanische Bauwerk, geschmückt mit barocken Apostelfiguren, ist erst vor kurzem wieder restauriert worden, und präsentiert sich in den frischen, satten Farben seiner Gründerzeit.

Im Kloster Engelthal im Südosten der Wetterau ist jeder eingeladen, beim abendlichen Vespersingen der Nonnen zuzuhören. Seit den 1960er Jahren leben Benediktinerinnen hier nach der Ordensregel ora et labora (bete und arbeite). Mit einem Garten, dem Gästehaus und einer Buchhandlung bestreiten sie ihren Lebensunterhalt.

Aschaffenburg

Die Stiftsbasilika gehört zum Stadtbild Aschaffenburgs wie das Schloss. Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1958 erhob Papst Pius XII. das Gotteshaus zur Basilica minor. Sie ist damit die einzige päpstliche Basilika des Bistums Würzburg und reich ausgestattet mit kunstgeschichtlich herausragenden Werken. Neben dem Stiftsschatz, einer Sammlung von Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen, zählen dazu unter anderem das ottonische Kruzifix aus dem zehnten Jahrhundert, die "Beweinung Christi" und der "Maria-Schnee-Altar" von Mathias Grünewald, sowie nicht zuletzt der einzigartige romanische Kreuzgang.

Ein Kapuzinerkloster befindet sich im Herzen des weitläufigen Aschaffenburger Schlossgartens mit seinem südländischen Flair und dem bezaubernden Blick auf den Main. Früher bauten die Mönche in ihrem Klostergarten sogar noch Wein an.

Pilgerroute

An den christlichen Missionar Bonifatius erinnert eine 180 Kilometer lange Pilgerroute zwischen Mainz und Fulda. Sie folgt den Spuren des Trauerzuges, der im Jahr 754 den Leichnam des Bonifatius zu seiner letzten Ruhestätte in Fulda brachte.

Dazu bietet der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) eine kostenlose Wanderkarte.

Quelle: mit freundlicher Genehmigung der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main