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Montag, 29. Mai 2017



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Blutplasmaspende Hessen, Plasmaspende Offenbach - Rhein Main Nachrichten


Der wichtigste Unterschied zwischen einer Plasma- und der meist bekannteren Vollblutspende ist, dass nur ein Teil des flüssigen Blutbestandteiles, das Plasma, entnommen wird.

 Die Blutzellen hingegen, also die roten und die weißen Blutkörperchen sowie die Thrombozyten, werden Ihnen während der Spende wieder zurückgegeben.

Plasmaspende

Vor jeder Spende wird Ihr aktueller Gesundheitszustand anhand eines Fragebogens und durch Messung der sogenannten Vitalpararneter (Blutdruck, Puls und Temperatur) beurteilt. Alle Materialien. die während einer Plasmaentnahme (Plasmapherese) zum  Einsatz kommen, sind Einwegartikel, sodass die Sterilität gewährleistet ist. Nach der Desinfektion der Einstichstelle wird mit einer Kanüle eine Vene in der Ellenbeuge punktiert. Uni den Oberarm liegt eine Manschette, in die während der Funktion und der Entnahme eine gewisse Menge Luft gepumpt wird, um zum einen den Einstich zu erleichtern und zum anderen den Blutfluss aus der Vene in die Maschine zu unterstützen.

Zusätzlich kann es zeitweise erforderlich sein, dass Sie etwas mit pumpen müssen. Wann das der Fall ist und woran Sie die Notwendigkeit erkennen, zeigt Ihnen unser Personal bei Ihrer ersten Spende. Sind Blutentnahmen für Laboruntersuchungen erforderlich, werden diese anlässlich der Spende vorgenommen.

Das bei der Spende vorliegende Messergebnis der Hämoglobinwertbestimmung kann in sehr seltenen Einzelfällen zu einem Abbruch der Spende führen und eine Spendenpause zur Folge haben. Der Center-Arzt wird Sie über die entsprechenden Maßnahmen informieren.
Die anderen Routinelaborwerte werden bei jeder Spende anhand des Plasmas bestimmt, weshalb die Mitarbeiter vor der Punktion neben der Plasmaflasche auch mehrere Laborröhrchen mit einem Ihnen eindeutig zugeordneten Barcode) der sogenannten Spendernummer, bekleben. Wenn die Maschine gestartet ist, beginnt die Entnahme.

Der sogenannte Spenderschlauch füllt sich mit Ihrem Blut, dem zu Ihrer Sicherheit eine definierte Menge eines Gerinnungshemmers (Citrat) zugesetzt wird.

Dieser Gerinnungshemmer verhindert, dass während der Spende das Blut in den Schläuchen der Plasmapheresemaschine verklumpt (gerinnt) und somit eine Rückgabe Ihrer Blutzellen zu Ihnen nicht mehr möglich wäre. Der größte Teil dieser gerinnungshemmenden Flüssigkeit fließt mit dem Plasma in die Plasmaflasche.

Der Anteil, der mit Ihren Blutzellen zu Ihnen zurückfließt, ist für Ihren Körper harmlos, hat keinen Einfluss auf das körpereigene Gerinnungssystem und wird schnell über die Nieren wieder ausgeschieden.

In einer Art Zentrifuge wird das Blut in seine Bestandteile getrennt und das Plasma über einen Schlauch in die Plasmaflasche geleitet.

Wenn eine bestimmte Menge Plasma in die Flasche geflossen ist, stoppt die Zentrifuge automatisch und der Rückgabevorgang beginnt. Über den gleichen Venenweg erhalten Sie Ihr Blut zurück, das durch die Zentrifugation um einen gewissen Anteil der Blutflüssigkeit (Plasma) reduziert wurde. Anschließend  beginnt eine erneute Entnahme.

Betrifft nur Frauen:

Bei der Einnahme der  Pille“ (orales Verhütungsmittel) weisen wir darauf hin, dass zwischen der Einnahme der  PiIle und dem Beginn der/ Plasmaspende mindestens 3 Stunden vergangen sein sollten. Sollten Sie mit der 3-Monats-Spritze oder einem Hormonimplantat verhüten, wird der Schutz aufgrund der kontinuierlichen Hormonabgaben durch die Spende nicht beeinflusst

Allgemeines

Zur Gewährleistung der Arzneimittelsicherheit sind plasma- und blutgewinnende Einrichtungen gesetzlich verpflichtet, Spendewillige/Spender nicht zur Plasmaspende zuzulassen, wen Anhaltspunkte dafür bestehen, dass entweder deren eigene Gesundheit durch die Plasmaspende beeinträchtigt wird oder dass das von dem Spendewilligen/Spender zu gewinnende Plasma nicht den gesetzlichen Auflagen entspricht.

Bild: Spender Matthias Reipert (c) DTG Media Rolf Gross

Die Entscheidung über die Spendetauglichkeit  liegt allein dem untersuchenden Center-Arzt, der seine Entscheidung wiederum auf der Grundlage der zu beachtenden rechtlichen und firmeninternen Bestimmungen trifft. Es besteht daher kein Rechtsanspruch auf die Abgabe einer Plasmaspende.

Das Bundesgesundheitsamt fordert als weitere Sicherungsmaßnahme zur Verhütung von Aids¬ und oder Hepatitisinfektionen die Möglichkeit eines vertraulichen Spenderselbstausschlusses“ Dies bedeutet, dass Sie ohne Gruppenzwang (z. B. durch anwesende Familienangehörige, Freunde, Bekannte) oder andere Zwänge die Möglichkeit haben, vertraulich und ohne Angabe von Gründen mitteilen zu können, dass Ihr Plasma nicht weiterverwendet werden soll, In unserem Unternehmen ist dies so geregelt, dass Sie uns die Verwendbarkeit persönlich mit Ihrer Unterschrift auf dem Spendetauglichkeitsbogen bestätigen.

Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Gelegenheit, unsere Center-Ärzte in einem persönlichen Gespräch zu informieren, wenn Sie die Weiterverwendung nicht wünschen, oder Sie auch nur die geringsten Zweifel haben.

Sie haben zu jedem Zeitpunkt des Aufenthaltes in unserem Genter die  Möglichkeit, von der Spende/Blutentnahme zurückzutreten und Fragen zu stellen, selbstverständlich auch im vertraulichen Gespräch mit einem Center-Arzt

Wir bitten Sie außerdem, unsere Center-Ärzte umgehend zu informieren, falls Sie im Folgezeitraum einer Spende erkranken, damit wir entscheiden können, ob Ihre Spende weiterverarbeitet wird, Im Anschluss an das nun folgende Gespräch mit einem unserer Center-Ärzte müssen Sie, bevor wir weitere Maßnahmen ergreifen (Blutentnahme, Spende) eine Einverständniserklärung unterschreiben. Dies ist ein Dokument, auf dem Sie mit Ihrer Unterschrift die Richtigkeit Ihrer Angaben, die Einwilligung  zur Spende und für die erforderlichen Blutentnahmen nach erfolgter Aufklärung (durch diese Broschüre und das ergänzende Arztgespräch) sowie das Verständnis aller Informationsblätter bestätigen. Diese Einverständniserklärung ist ein Dokument, das der Aufbewahrungspflicht unterliegt und das Sie - wie alle anderen Dokumente - sorgfältig ausfüllen müssen.

Zu guter Letzt möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie jederzeit von der Spende zurücktreten können.

Plasmaspenden ganz einfach:

Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 59 Jahren kann grundsätzlich bis zu 45 Mal in zwölf Monaten zur Plasmaspende gehen. Die gesundheitlichen Voraussetzungen werden vor der Spende durch eine medizinische Untersuchung festgestellt.

Das CSL Plasmacenter Offenbach ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 08:00 — 19:00 Uhr geöffnet, mittwochs von 14:00 — 19:00 Uhr und samstags von 08:00 — 13:00 Uhr.

CLS Plasma Center Offenbach / Hessen

63067 Offenbach
Lilistrasse 14-18

Tel: 069 887061

Experten-Statement Dr. Wolfhart Kreuz

„Eine große Zahl von Menschen ist auf Plasmaprodukte angewiesen. Dazu zählen Patienten mit angeborenen und chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Immundefekte oder Gerinnungsstörungen (,‚Bluter“). Aber auch in der Notfallmedizin können plasmaprodukte Leben retten, beispielsweise bei schweren Verletzungen, Verbrennungen oder akuten Schockzuständen.

Blutplasma verfügt über Inhaltsstoffe, die nicht künstlich hergestellt werden können, und ist Grundstoff für viele lebensnotwendige Therapeutika. So wird Plasma unter anderem zu Antikörpern weiterverarbeitet, sogenannten Immunglobulinen. Diese Eiweißstoffe tragen zur Abwehr von Krankheitserregern bei. Fehlen diese Antikörper dem Organismus, spricht man von einem Immundefekt — und der ist für die betroffenen Menschen lebensbedrohlich.

Aus Plasma werden aber auch bestimmte Proteinkonzentrate hergestellt, die für Menschen mit HAE, dem Hereditiren Angioödem, eine unverzichtbare Therapiemöglichkeit darstellen. Diese Krankheit ist sehr selten, weswegen sie oft erst spät diagnostiziert wird.

Die richtige Diagnose wird nicht selten erst nach mehreren erfolglosen Therapieversuchen gestellt. Patienten mit HAB leiden außer an entstellenden Schwellungen im Gesicht und an den Extremitäten auch an lebensgefährlichen Erstickungsanfällen. Erst mit der Einnahme des Proteinpräparates können diese Patienten den Attacken vorbeugen bzw. sie im Akutfall behandeln“

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