English Theatre Frankfurt - der aktuelle Spielplan
The English Theatre Frankfurt präsentiert das erfolgreiche Musical HAIR
Das English Theatre Frankfurt zeigt 40 Jahre nach der Uraufführung am Broadway das Rockmusical HAIR.
„Let the sunshine in“
Ryan McBryde, der am English Theatre in der vergangenen Spielzeit bereits sehr erfolgreich den Thriller „Deathtrap“ inszenierte, kehrt nun nach Frankfurt zurück, um ein neues Licht auf das Kultmusical zu werfen.
Die HAIR-Inszenierung wird nicht der „make love not war“- Folklore folgen, sondern viele Bezüge zu der Zeit um 1968 herstellen. Die heutige Perspektive erlaubt natürlich auch - nach 40- jähriger Distanz - eine gewisse kritische Haltung anzunehmen. McBryde nimmt dem Musical alle verstaubten Klischees und bringt eine spritzige, mit vielen zeitgeschichtlichen Bezügen gespickte Inszenierung nach Frankfurt.
Schirmherr für „HAIR“ ist der Kommunarde und Alt-Achtundsechziger Rainer Langhans.
„Wir sind äußerst zufrieden, dass wir eine Neuinszenierung von HAIR auf den Spielplan gesetzt haben. Ursprünglich wollten wir nur 40 Jahre ‚Flower Power’ feiern. Durch die Präsidentschaftswahlen in den USA gibt es dort jetzt eine Stimmung, die deutliche Parallelen zur Aufbruchsstimmung in 1968 zeigt.
Barack Obama sagte: ‚Change has come to America.’
Obwohl HAIR bereits 40 Jahre alt ist, scheint es aktueller denn je!“ so Daniel John Nicolai, Intendant des English Theatre Frankfurt.
Zum Musical:
Die Vorpremiere von HAIR – THE AMERICAN TRIBAL LOVE/ROCK MUSICAL fand 1967 am Joseph Papp´s Public Theater in New York statt. Als eigentliche Uraufführung gilt allerdings die Inszenierung von Tom O’Horgan 1968 am Biltmore Theatre (Broadway). Noch im gleichen Jahr feierte HAIR weltweit Erfolge.
Die Musik schrieb Galt MacDermot, Liedtexte und Handlung stammen aus den Federn von James Rado und Gerome Ragni. Die Entstehung des Musicals resultiert aus der in den 60er Jahren aufkommenden Hippie-Bewegung, den politischen Protesten in dieser Zeit und den sich ausbreitenden Forderungen nach Veränderung. Die Handlung des Musicals spielt in den späten 60er Jahren zur Zeit des Vietnamkrieges, der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung und den in vielen westlichen Ländern aufkommenden Studentenunruhen.
Liebe, Frieden und Harmonie wurden zu Schlagworten einer ganzen Generation und prägten das Lebensgefühl der Hippies. Das Musical der Hippies, HAIR, macht aber nicht nur dieses Lebensgefühl transparent, sondern deckt auch die Widersprüche der Zeit auf: So stehen poetische Lieder stehen neben politischen Songtexten.
Das Musical HAIR kann als künstlerische Antwort auf die zeitgeschichtlichen Entwicklungen gesehen werden, als Perspektive des Wunsches nach Wirklichkeitsflucht, vor allem aber als der Ausdruck eines Lebensgefühls, das die Hippie-Bewegung weltweit versprühte.
Die Inszenierung in Frankfurt:
Regisseur Ryan McBryde, der in der vergangenen Spielzeit bereits sehr erfolgreich den Thriller „Deathtrap“ inszeniert hat, wirft ein neues Licht auf das Musical HAIR, ohne den Songs die Originalität und Kraft zu nehmen: Der erste Akt beginnt im Jahr 2008. Berger ist mittlerweile 61 Jahre alt und liegt im Krankenhaus. Seine Freunde besuchen den Todkranken und singen für ihn in Erinnerung an ihre gemeinsame Jugend das Lied AGE OF AQUARIUS.
Berger fühlt sich in das Jahr 1968 zurückversetzt: Bilder des Vietnamkrieges, der politischen Proteste und der Jugendbewegungen kommen ihm in den Sinn. Dabei stellt er
den Zuschauern sein damaliges Lebengefühl vor, das ihn und seine Freunde tief
prägte.
McBryde wagt den 40-jährigen Zeitsprung von 2008 in das Jahr 1968 und nimmt dem Musical seine „make love not war“- Romantik. Besonders im ersten Akt werden viele historische und politische Bezüge hergestellt, ohne aber das Musical zu verbiegen oder an den berühmten und spritzigen Songs wie AGE OF AQUARIUS, LET THE SUNSHINE, HASHISH and I BELIEVE IN LOVE etwas zu ändern.
Das English Theatre freut sich besonders über die freundliche Leihgabe einiger legendären Will McBride-Bilder aus der Sammlung der DZ-Bank. Die Fotografien aus der Zeit um 1968 werden in der James Bar ausgestellt. Darüber hinaus übernimmt das English Theatre ausgewählte Exponate der 68er- Ausstellung des Historischen Museums, die im Foyer des Theaters gezeigt werden.
Die Ausstellung wird zur Pressekonferenz am 14. November 2008 eröffnet. Die Bilder werden bis einschließlich 20. Februar 2009 im Foyer des Theaters und in der oberen Etage der James Bar zu sehen sein.
Als exklusiver Sponsor für HAIR unterstützt das Unternehmen Wella die Produktion mit 50.000 Euro.
Von: The English Theatre an DTG-Media





