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Touristik News Hessen local - Veranstaltungshinweis Franfkurt am Main- Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

„Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand“ Vortrag von Prof. Dr. Nicholas J. Conard, Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) an der Universität Tübingen

(c) Senckenberg Museum, Wir platzen aus allen Naehten

(c) Senckenberg Museum, Wir platzen aus allen Naehten

Die Neandertaler beherrschten Europa über 250.000 Jahre lang, von ca.
300.000 bis 40.000 Jahren vor heute.

Wäre nicht der in Afrika entstandene moderne Mensch nach Europa eingewandert, so wäre der Kontinent wahrscheinlich bis heute von Neandertalern bewohnt. Aus jener Zeit vor 40.000 Jahren sind zum ersten Mal figürliche Kunst und Musik dokumentiert.

Die besten Belege für frühe Kunstwerke und Musikinstrumente stammen dabei aus vier Höhlen der Schwäbischen Alb in Süddeutschland. Der Vortrag schildert, warum Kunst und Musik entstanden sind, und erklärt, wie die archäologische Forschung in den Höhlen der Schwäbischen Alb Antworten auf die Frage nach ihren Anfängen liefern kann. Diese Erkenntnisse basieren auf Ausgrabungen, die sich über zwei Jahrzehnte erstrecken.

Nicholas J. Conard ist Professor für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie
am Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) an der Universität Tübingen. Er studierte Anthropologie, Chemie und Physik an der University of Rochester, New York, Ethnologie und Chemie in Freiburg sowie Ur- und Frühgeschichte in Köln. In Yale studierte und promovierte er anschließend in der Anthropologie. Seit 1995 hat er die Professur in Tübingen inne und ist wissenschaftlicher Direktor des Urgeschichtlichen Museums Blaubeuren.

Conard beschäftigt sich mit der frühen Menschheitsentwicklung im eurasischen und südafrikanischen Raum sowie den Anfängen von Ackerbau und Viehzucht und wurde durch die Entdeckung der weltweit ältesten Kunst und Musikinstrumente in den Höhlen der Schwäbischen Alb bekannt.

Referent: Prof. Dr. Nicholas J. Conard (Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) an der Universität Tübingen).
Datum: Mittwoch, 25. Januar, 19:30 Uhr
Ort: Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F), Georg-Voigt-Straße 14, 60325 Frankfurt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In den kommenden Jahren erweitert die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ihr Naturmuseum in Frankfurt von 6.000 auf 10.000 Quadratmeter.

Vier neue Ausstellungsbereiche (Mensch – Erde – Kosmos – Zukunft) nehmen die Besucher mit auf die Reise zu unseren Anfängen, zu den aufregendsten Plätzen der Erde, in die Weiten des Universums und beleuchten die Zukunft unseres Planeten.

Zudem werden 2016 und 2017 die Themen der vier Ausstellungsbereiche in vier Vortragsreihen aufgegriffen und vertieft. Die Reihe „Woher kommt der Mensch? Ein neuer Blick auf Homo sapiens“ betrachtet unsere gemeinsamen Wurzeln, und zwar nicht nur im Hinblick auf die Entwicklung des menschlichen Körpers. Vielmehr steht auch die Evolution geistiger, kultureller und emotionaler Fähigkeiten im Fokus.

Die Reihe rückt die Evolution des Menschen als Ganzes in den Mittelpunkt und bringt große Köpfe und neue Ideen zu diesem Thema nach
Frankfurt: Die Referentinnen und Referenten stellen aktuelle Erkenntnisse zur körperlichen Entwicklung von Homo sapiens wie auch zur Entwicklung menschlichen Denkens, der Gefühle und des Bewusstseins für Kunst und Ästhetik vor.

Die Reihe wird veranstaltet von der Goethe-Universität Frankfurt und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ von der Deutsche Bank AG gefördert.

Medienpartner der Reihe ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Weitere Termine:
8. Februar 2017
Ständchen, Schlaflied oder Kriegsgeschrei? Theorien zum Ursprung der Musik und ihrer Funktion für den Menschen Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt

15. Februar 2017
Ein neuer Blick auf Homo sapiens – die Zukunft des Menschen Podiumsdiskussion mit Impulsvorträgen
Moderation: Joachim Müller-Jung, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gesprächspartner:
Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt PD Dr. Miriam N. Haidle, Heidelberger Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler, Hochschule Ignatianum, Krakau Prof. Dr. Annette Kehnel, Universität Mannheim

 

Von: Bild & Text (c) Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung an Touristik News
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27.01.2017 09:23 Alter: 266 Tage



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