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Freitag, 03. September 2010

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Reisen und Gesundheit News aktuell - Gesundheitsministerium rät zu Impfschutz gegen Masern

In den vergangenen Wochen sind in Hamburg gehäuft Masernerkrankungen aufgetreten.

KIEL.  Vor diesem Hintergrund ruft das schleswig-holsteinische Gesundheitsministerium die Bürgerinnen und Bürger auf, sich über die Notwendigkeit eines aktuellen Impfschutzes gegen Masern zu informieren, den Impfschutz zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.

Eine typische Masernerkrankung verläuft unter Fieber und Entzündung des Nasen-Rachen-Raumes, der Mundschleimhaut und der Augenbindehaut, mit einem Ausschlag, der sich vom Gesicht auf den ganzen Körper ausbreitet. Komplikationen können z.B. Lungenentzündung und Mittelohrentzündung sowie als schwerste, wenn auch sehr seltene Komplikation, eine Entzündung des Gehirns sein, die tödlich verlaufen kann.

Gegen Masern gibt es keine ursächliche medizinische Behandlung, den bestmöglichen Schutz bietet eine Impfung. Unabhängig von den aktuellen Erkrankungen wird deshalb für alle Kinder die zweimalige Impfung gegen Masern mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (bzw. Masern, Mumps, Röteln und Windpocken) bundesweit öffentlich empfohlen. Diese Impfung verhindert bereits in einem frühen Stadium bis drei Tage nach Kontakt mit einem Masernerkrankten den Ausbruch der Erkrankung.

Sollten Sie bei sich oder Ihrem Kind bereits eine Infektionserkrankung vermuten:

    *    Teilen Sie dem Personal in der Arztpraxis bzw. Notaufnahme die von Ihnen vermutete Erkrankung möglichst schon bei der telefonischen Terminabsprache oder spätestens sofort bei Ihrem Eintreffen mit.
    *    Kommen Sie pünktlich, aber nicht zu früh zu dem vereinbarten Termin.
    *    Halten Sie sich oder die erkrankte Person soweit möglich von anderen Patientinnen und Patienten fern.
    *    Betreten Sie den Warteraum nicht ohne Rücksprache.
    *    Bringen Sie bitte Ihren Impfausweis mit.

Im Rahmen der Impfkampagne Schleswig-Holstein sind weitere Informationen zum Thema Impfen beim Gesundheitsministerium, der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung, den Gesundheitsämtern oder bei den Ärztinnen und Ärzten erhältlich.

Von: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie an Touristik-News.com

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18.02.2009 15:01 Alter: 2 Jahre