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Artenschutz News - IWC: Wissenschaftlicher Walfang bekommt Fesseln angelegt

Am vorletzten Tag der 66. Tagung der Internationalen Walfangkonferenz (IWC) in Portoroz, Slowenien beschlossen die Mitgliedsstaaten heute eine Resolution, die die Erteilung von Genehmigungen für den wissenschaftlichen Walfang einer genaueren Prüfung unterzieht.

IFAW (c)

IFAW (c)

34 der 61 anwesenden Staaten stimmten für die Resolution, 17 dagegen, 10 enthielten sich.

Potoroz, Slowenien, Die Resolution will die IWC stärker im Prozess der Genehmigung für wissenschaftlichen Walfang beteiligen und will verhindern, dass Staaten, wie bisher üblich, sich die Genehmigung selbst erteilen. Gleiches wurde auch vom Internationalen Gerichtshof (IGH) in seinem 2014 Urteil zum Japanischen Walfang gefordert.

„Diese Resolution, eingebracht von Australien und Neuseeland, ist ein wichtiger Schritt im Versuch Japan daran zu hindern, sich weiter selbst die Genehmigungen für seinen sogenannten Wissenschaftlichen Walfang zu erteilen“, kommentiert Andreas Dinkelmeyer, Pressesprecher des IFAW (International Fund for Animal Welfare) derzeit vor Ort in Portoroz. „Nachdem Japan in Missachtung des IGH Urteils in der Saison 2014/15 333 Zwergwale im südlichen Ozean getötet hatte, ist es nur konsequent, dass die Mitgliedsstaaten der IWC versuchen, Japans zukünftige Walfangpläne besser zu kontrollieren. Wir wissen alle, dass die Wissenschaft für Japan nur ein Deckmäntelchen für ihren kommerziellen Walfang ist“.

„Die zwölf Nationen starke „Southern Ocean Research Partnership“ (SORP) demonstriert, dass wertvolle Daten durch Forschung an lebenden Walen erhalten werden können. Japan sollte dieser Gruppe beitreten anstatt an seinem unsinnigen Walfang festzuhalten“ so Dinkelmeyer weiter.
Am Vormittag hatte die IWC-Tagung den wissenschaftlichen Walfangs Japans diskutiert. Die kontroverse Diskussion machte die fehlende Klarheit deutlich sowie eine dringende Notwendigkeit für eine größere Klarheit im Prozess, wenn dieses sehr kontroverse Thema behandelt wird.

Länder wie die USA, Niederlande, als Sprecherin für die EU, Argentinien, als Sprecherin für die Südamerikanischen Nationen sowie Neuseeland und Australien sprachen sich im Plenum gegen Japans Walfang aus.

Über den IFAW
Seit seiner Gründung 1969 schützt der IFAW weltweit Tiere in Not. Mit Projekten in über 40 Ländern retten wir einzelne Tiere, setzen uns gegen Grausamkeit gegenüber Tieren ein und engagieren uns für den Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen.

Von: Bild & Text IFAW - Internationaler Tierschutz-Fonds an Touristik News
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30.10.2016 00:01 Alter: 272 Tage



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