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Montag, 29. Mai 2017



Wissenswertes über Olivenöl


1. Es existieren über 800 Olivensorten, um die 150 werden kultiviert.

2. Die beliebteste Sorte heißt „Picual“. Sie nimmt in Spanien, dem größten Olivenanbaugebiet der Welt, rund die Hälfte der Anbaufläche ein.

3. In Europa werden die Oliven zwischen Oktober und Dezember geerntet und zu Öl verarbeitet.
Geschmack und Nährwert des Öls sind besser, je frischer das Öl ist. Leider stößt man im Supermarkt dennoch häufig auf Öl vom Vor-Vorjahr.

4. Um Olivenöl zu bewerten, sollten drei Merkmale erfüllt werden: frischer Geruch, grüne Farbe, fruchtigkratzender Geschmack.


5. Je stärker das Öl im Hals kratzt, desto mehr wertvolle, antioxidativ wirkende Polyphenole enthält es.

6. Auch ein grünliches Öl von sehr hoher Qualität wird nach einem Jahr Lagerung gelblich, verliert an Aroma und Nährwert.

7. Grüne und schwarze Oliven stammen vom selben Baum. Je unreifer sie geerntet werden, desto heller sind die Früchte.

8. Olivenöl ist streng genommen kein Öl, sondern ein Saft – schließlich wird es auch aus dem gepressten Fruchtfleisch gewonnen, nicht nur aus dem Kern, wo sich nur zwei bis vier Prozent befinden.

9. Olivenöl wurde im Mittelmeerraum nachweislich schon seit mindestens viertausend Jahren als Gesundheitselexier und zur Körperpflege eingesetzt. In Italien wird noch heute reines Olivenöl bei Muskelkater, Krämpfen, Pusteln und bei Schmerzen aller Art sowie einfach zur Entspannung eingerieben.

10.Reife Oliven enthalten je nach Region und Erntezeitpunkt rund 15 bis 25 Prozent Öl, 19 Prozent Kohlenhydrate und etwa 1,6 Prozent Eiweiß und sechs Prozent Faserstoffe.

Quellen und weitere Infos über Olivenöl: „Praxis Aromatherapie“, Ruth von Braunschweig, Haug Verlag Leitfaden „Pflegekosmetik“, Raab/Kindl, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart